Newbornshooting Köln oder Wochenbettreportage:
Was passt zu eurer Familie?

  • Sylvia Heckmair
    20. Oktober 2026
Ein „Newbornshooting“ ist den meisten Eltern in Köln ein Begriff, und viele denken dabei direkt an ein Studio, ein gepucktes Baby im Körbchen und gestellte Schlafposen. Die Wochenbettreportage ist die Alternative dazu: Ich begleite euren echten Alltag nach der Geburt bei euch zuhause, ohne Posen, ohne Requisiten und ohne festes 14-Tage-Fenster. Dieser Vergleich hilft dir zu entscheiden, welches Fotoshooting nach der Geburt zu dir und deiner Familie passt.

Fakten für Eilige

  • Ein klassisches Newbornshooting findet meist in den ersten 5 bis 14 Lebenstagen statt, im Studio oder mobilen Studio, mit Posen, Requisiten und einem stark geheizten Raum.
  • Eine Wochenbettreportage begleitet euren Alltag zuhause ohne Posen und ist zeitlich flexibel, innerhalb des Wochenbetts oder auch danach.
  • Das Zeitfenster für Newbornfotos liegt in den allerersten Tagen nach der Geburt, in denen ihr euch als Familie erst finden müsst und du als Mama vor allem Ruhe zur Regeneration brauchst.
  • Für die ganze Familie ist die Reportage meist entspannter: Niemand muss Taschen packen oder ins Studio fahren, und große Geschwister dürfen spielen, statt still zu sitzen.
  • Für Neugeborenenfotos zuhause müsst ihr weder aufräumen noch ein besonderes Outfit planen.
  • Ein klassisches Newbornshooting passt zu euch, wenn ihr den ruhigen, inszenierten Bildstil liebt und euch einen festen Termin in den ersten zwei Wochen zutraut.
  • Wochenbettfotografie in Köln erzählt nicht nur, wie euer Baby aussah, sondern auch, wie und wo ihr diese Zeit erlebt habt: in eurem Zuhause.


Newbornshooting oder Wochenbettreportage: Was ist der Unterschied?

Ein Newbornshooting ist inszenierte Porträtfotografie: Dein Baby wird in den ersten Lebenstagen in unterschiedliche Posen gelegt, oft mit Requisiten. Eine Wochenbettreportage ist dokumentarisch: Ich begleite euren Alltag zuhause, ohne etwas zu stellen. Das eine zeigt, wie euer Baby aussah. Das andere zeigt, wie ihr diese Zeit erlebt habt.

Zwei Bilder, zwei Geschichten

Stell dir zwei Fotos vor. Auf dem ersten schläft dein Baby in einem Holzkörbchen, eingewickelt in ein cremefarbenes Tuch, der Hintergrund ist glatt und ruhig. Auf dem zweiten liegst du mit zerzausten Haaren im Bett, dein Baby trinkt an deiner Brust, und dein großes Kind kuschelt sich mit seinem Lieblingsbuch an dich.

Beides sind Neugeborenenfotos. Sie erzählen nur etwas völlig anderes.

Was ein klassisches Newbornshooting ausmacht

Das klassische Newbornshooting ist inszenierte Porträtfotografie. Die Fotografin baut ein Set auf, wählt Hintergründe, Decken, Mützchen und Körbchen und legt dein Baby behutsam in verschiedene Posen. Das Ergebnis sind ruhige, harmonische Bilder, auf denen das Baby allein im Mittelpunkt steht. Viele Studios bieten dafür eine eigene Auswahl an Outfits und Deko an.

Genau dieses Bild haben viele Eltern im Kopf, wenn sie das Wort „Newbornshooting“ hören. Manche denken sogar an Babys, die als Blumen verkleidet sind, wie man es von den bekannten Bildern der Fotografin Anne Geddes kennt. Das ist kein schlechter Stil. Es ist eine bestimmte Art, ein Baby zu zeigen: losgelöst von allem, was drumherum passiert.

Was ein klassisches Was eine Wochenbettreportage ausmacht ausmacht

Die Wochenbettreportage funktioniert andersherum. Ich baue nichts auf, ich lege dein Baby nicht in Posen und ich bringe keine Requisiten mit. Ich komme zu euch nach Hause und fotografiere, was gerade passiert: das Stillen auf dem Sofa, die erste Windel, die Hand deines Partners auf dem Rücken des Babys, das neugierige Gesicht des großen Bruders.

Dabei geht es nicht nur um das Baby, sondern um euch als Familie und um den Ort, an dem ihr diese Zeit verbringt. Euer Zuhause wird dabei oft vergessen, dabei gehört es fest zu dieser Geschichte: das Schlafzimmer, in dem ihr die ersten Nächte verbracht habt, das Sofa, auf dem gestillt wurde, die Decke, unter der ihr alle zusammen gekuschelt habt. In ein paar Jahren sieht eure Wohnung anders aus, vielleicht wohnt ihr ganz woanders. Auf den Bildern bleibt sie so, wie sie in diesen Wochen war.
Ruhige Porträts und Detailaufnahmen entstehen trotzdem: die winzigen Zehen, die Falten am Handgelenk, das kleine Ohr. Nur eben in eurem Bett statt im Körbchen.

Der zweite große Unterschied: die Zeit

Newbornfotos sind meist an ein enges Zeitfenster gebunden, weil die typischen Posen nur mit einem sehr jungen, tief schlafenden Baby gelingen. Die Wochenbettreportage hat keinen solchen Stichtag. Das Wochenbett die ersten Wochen nach der Geburt. Innerhalb dieser Zeit, oder auch danach, findet ihr einen Termin, der zu euch passt.

Der Vergleich auf einen Blick

Klassisches Newbornshooting

Wochenbettreportage

Stil

inszeniert, gestellte Posen

dokumentarisch, ungestellt

Ort

Studio oder mobiles Studio

euer Zuhause

Im Fokus

das Baby

die ganze Familie als eins – mit eurem Zuhause

Requisiten

Körbchen, Wraps, Mützchen, Deko

keine, eure eigenen Sachen

Zeitpunkt

meist Tag 5 bis 14

flexibel, im Wochenbett oder danach

Geschwister

meist für einige Familienbilder am Ende

die ganze Zeit dabei, so wie sie möchten

Aus meiner Praxis

Von Familien höre ich nach einer Reportage immer wieder, dass es sich gar nicht wie ein Shooting angefühlt hat. Ein Satz ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Eine Familie sagte mir zum Abschied: „Das war der entspannteste Wochenbett-Tag, den wir bisher hatten.“ Genau darin liegt für mich der Unterschied: Nicht ihr passt euch dem Shooting an, sondern ich mich eurem Familienleben.

Wie läuft ein klassisches Newbornshooting in Köln ab?

Meist reserviert ihr schon in der Schwangerschaft einen Zeitraum rund um den Geburtstermin. Nach der Geburt wird ein fester Termin in den ersten zwei Lebenswochen vereinbart. Im aufgeheizten Studio oder mobilen Studio wird euer Baby gepuckt und in mehreren Sets fotografiert, je nach Anbieterin 1,5 bis 4 Stunden lang.

Buchung und Termin

Bei den meisten Newborn-Fotografinnen beginnt alles schon in der Schwangerschaft. Ihr reserviert einen ungefähren Zeitraum rund um den errechneten Termin, oft verbunden mit einer Anzahlung. Nach der Geburt meldet ihr euch in den ersten Tagen, und dann wird ein fester Termin innerhalb der ersten zwei Lebenswochen vereinbart.

Dieses enge Fenster hat einen fachlichen Grund: Nur sehr junge Babys schlafen so tief, dass sie sich in die typische eingerollte Haltung legen lassen. Danach werden sie wacher und strecken sich mehr. Bei einer Verschiebung wird eine Anzahlung je nach Anbieterin nicht immer erstattet, sondern teilweise einmalig auf einen Ersatztermin übertragen. Im schlimmsten Fall kommen noch Umbuchungsgebühren hinzu.

Am Shootingtag

Das Shooting findet entweder in einem Studio statt oder in einem mobilen Studio, das die Fotografin bei euch zuhause aufbaut. In Köln gibt es beides. Der Raum wird deutlich aufgeheizt, weil euer Baby oft nur eine Windel oder gar nichts trägt. Fotografinnen nennen Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad, häufig zusätzlich mit einem Heizstrahler.
Zuerst wird das Baby meist gepuckt, damit es in den Tiefschlaf findet. Danach folgen verschiedene Sets: im Körbchen, auf einer Decke, in Seitenlage, mit Mützchen. Pausen zum Stillen und Wickeln sind bei guten Fotografinnen fest eingeplant, weil die Posen nur gelingen, wenn das Baby satt und müde ist. Zum Schluss gibt es oft noch einige Bilder mit Eltern und Geschwistern, meist in geliehener, abgestimmter Kleidung vor einem ruhigen Hintergrund.

Sicherheit: Was hinter den bekannten Posen steckt

Ein Punkt wird bei Newbornshootings selten offen angesprochen. Viele bekannte Posen, etwa die sogenannte Froschpose mit dem Kinn auf den Händchen, kann ein Neugeborenes nicht selbst halten. Sorgfältige Fotografinnen setzen solche Bilder deshalb aus zwei Aufnahmen zusammen, bei denen jeweils eine Hand Kopf oder Handgelenke stützt, und fügen sie erst in der Bearbeitung zusammen. Eine gute Newborn-Fotografin erklärt dir das ohne Zögern.

Newbornfotos im Krankenhaus

Viele Eltern begegnen dem Thema zum ersten Mal schon in der Klinik. In mehreren Kölner Geburtskliniken kommen Fotografinnen direkt auf die Wochenbettstation. Das Shooting selbst ist kostenlos, bezahlt werden nur die Bilder, die ihr kaufen möchtet. Die Fotos entstehen im Klinikzimmer und zeigen vor allem das Baby, euer Zuhause und euer Familienleben kommen darin kaum vor.

Checkliste: Diese Fragen darfst du vor der Buchung eines Newbornshootings stellen

  • Wie entstehen die gestützten Posen? Arbeitest du mit zusammengesetzten Aufnahmen?
  • Ist während des Shootings immer eine Hand am Baby?
  • Wie warm wird der Raum, und wie wird das Baby gewärmt?
  • Wie sieht es mit Hygiene aus, also Händewaschen und frisch gewaschenen Decken und Requisiten?
  • Was passiert, wenn wir den Termin verschieben müssen? Wird die Anzahlung erstattet?
  • Wie lange dauert das Shooting, und wie viele Pausen sind eingeplant?

Meine Perspektive

Ich beobachte immer wieder, dass Familien das Wochenbett vor der Geburt unterschätzen. Sie buchen vorab einen festen Studiotermin, ohne zu wissen, was in den ersten Tagen auf sie zukommt. Meine Wochenbettfotografie ist aus meinem eigenen Wochenbett heraus entstanden: Ich bin überzeugt, dass sich Wochenbett und Fotoshooting vereinbaren lassen, ohne dass das Wochenbett darunter leiden muss.

Wie läuft eine Wochenbettreportage bei euch zuhause ab?

Nach einem Kennenlernen per Sprachnachricht oder Videocall meldet ihr euch nach der Geburt, und wir suchen gemeinsam einen passenden Tag aus. Ich komme zu euch nach Hause, ihr müsst nichts vorbereiten und lebt einfach euren Alltag. Für ein Paket entscheidet ihr euch erst, wenn ihr eure Fotos gesehen habt.

Vor der Geburt: Kennenlernen ohne Verpflichtung

Alles beginnt mit einem Vorgespräch, ganz unkompliziert per WhatsApp, Sprachnachricht oder Videocall. Ihr erzählt mir von eurer Familie und euren Wünschen, ich erzähle euch, wie ich arbeite. Wenn es sich für euch gut anfühlt, merke ich mir euren Geburtstermin vor.

Eine Anzahlung, Reservierungsgebühr oder Vorkasse gibt es bei mir nicht. Das ist für mich keine Kulanz, sondern Grundhaltung: Niemand weiß vor der Geburt, wie die ersten Tage und Wochen werden. Ihr sollt euch deshalb nicht schon in der Schwangerschaft auf etwas festlegen müssen.

Nach der Geburt: Ihr bestimmt den Tag

Wenn euer Baby da ist, meldet ihr euch einfach bei mir. Wir schauen gemeinsam, wann es für euch passt. Und wenn es dir am geplanten Tag nicht gut geht, verschieben wir den Termin. Kostenlos und ohne Diskussion, denn euer Wohlbefinden ist mir wichtiger als jeder Kalendereintrag.

Am Tag der Reportage

Ihr müsst nichts vorbereiten. Du darfst im Bett bleiben, niemand muss aufräumen oder Kaffee kochen. Ich komme zu euch und ihr lebt euren Tag einfach weiter: Es wird gestillt, gewickelt, gekuschelt, vielleicht auch geweint. Genau das darf auf die Bilder.

Ich fotografiere im lautlosen Modus und bewege mich ruhig um euch herum. Viele Familien merken nach kurzer Zeit gar nicht mehr, dass ich fotografiere. Dadurch entstehen ungestellte Situationen, und ich achte auf Kleinigkeiten, die euch selbst im Alltag oft gar nicht auffallen: wie ihr euch an den Händen haltet, die selbstgenähte Decke auf dem Bett, der Blick deines Partners, wenn er das Baby hält.

Offiziell dauert eine Reportage 90 bis 120 Minuten. Ich bitte euch trotzdem, drei Stunden einzuplanen und möglichst an diesem Tag nichts anderes zu terminieren. So entsteht keine Hektik, und wir haben Zeit, wenn das Baby gerade trinken möchte oder das große Kind erst auftauen muss.

Warum ich keine Outfits mitbringe

Bei mir gibt es keine Körbchen, keine Mützchen und keine Babykleidung zum Ausleihen. Das ist keine Sparmaßnahme, sondern Überzeugung. In euren Schränken liegt längst, was wirklich zu eurer Geschichte gehört: die Mütze, die Oma gestrickt hat, der Body, der selbst genäht ist, oder das erste Outfit, das du dir schon in der Schwangerschaft für dein Baby ausgesucht hast.

Genau diese Dinge möchte ich festhalten. Ein Outfit aus einem Studiofundus sieht vielleicht hübsch aus, erzählt aber nichts über euch. Das selbstgemachte Teil von Oma oder der erste Strampler, den du mit Vorfreude gekauft hast, erzählt dagegen auch in zwanzig Jahren noch eine ganze Geschichte.

Nach dem Shooting: erst schauen, dann entscheiden

Etwa zwei Wochen nach der Reportage bekommt ihr eure Fotos in einer Online-Galerie. Erst dann entscheidet ihr in Ruhe, welches Paket ihr möchtet. Ihr müsst euch also nicht vorab festlegen, sondern seht, was ihr bekommt.

So läuft eine Wochenbettreportage Schritt für Schritt ab

1.) Vorgespräch per WhatsApp, Sprachnachricht oder Videocall, ohne Anzahlung und ohne Verpflichtung
2.) Geburtstermin vormerken, damit ich einen Slot für euch freihalte
3.) Nach der Geburt melden und gemeinsam einen Tag finden, der zu euch passt
4.) Reportage bei euch zuhause: ca. 90 bis 120 Minuten, doch ohne Zeitdruck
5.) Online-Vorschau-Galerie etwa zwei Wochen nach dem Shooting
6.) Paket wählen, erst nachdem ihr alle Fotos gesehen habt

Was Familien sagen

Familie K. hat ihre Reportage mit Tochter L. so beschrieben: „Sylvia ist es hervorragend gelungen sich „heimlich“ in unser etwas chaotisches Familienwochenbett einzufügen und dadurch den Moment liebevoll und ehrlich eingefangen.„

Genau das ist mein Anspruch. Ich bin kein Besuch, für den ihr euch herrichten müsst, sondern laufe nebenher, während ihr einfach ihr seid.

Welches Fotoshooting nach der Geburt passt zu euch?

Ein klassisches Newbornshooting passt zu euch, wenn ihr ruhige, inszenierte Babyporträts liebt und euch einen festen Termin in den ersten zwei Wochen zutraut. Eine Wochenbettreportage passt, wenn ihr euer Familienleben festhalten wollt, flexibel bleiben möchtet und vor der Kamera nichts darstellen wollt.

Wann ein klassisches Newbornshooting die richtige Wahl ist

Ein Newbornshooting passt zu euch, wenn euch dieser ruhige, fertig gestaltete Bildstil gefällt. Wenn ihr euch vor allem Bilder von eurem Baby allein wünscht, im Körbchen, in weichen Tüchern, vor einem ruhigen Hintergrund. Und wenn ihr euch zutraut, in den ersten zwei Lebenswochen einen festen Termin wahrzunehmen, oft verbunden mit einer Fahrt ins Studio, Parkplatzsuche und einer längeren Session.

Das ist eine völlig legitime Entscheidung. In Köln und Umgebung gibt es viele tolle Fotografinnen, die Newbornshootings mit viel Sorgfalt umsetzen.

Wann eine Wochenbettreportage besser passt

Eine Wochenbettreportage passt zu euch, wenn ihr später nicht nur wissen wollt, wie euer Baby aussah, sondern wie euer Leben in dieser Zeit war. Wenn ihr keine Lust habt, euch zwischen Nachsorgeterminen und schlaflosen Nächten herzurichten, Taschen zu packen, ins Studio zu fahren und einen Parkplatz zu suchen.

Sie passt auch, wenn ihr schon ein Kind habt und euch bei dem Gedanken graut, es zwei oder drei Stunden lang im Studio bei Laune halten zu müssen. Und wenn du dich vor der Kamera eher unwohl fühlst. Bei einer Reportage musst du nichts darstellen, nicht lächeln und keine Pose halten. Du darfst einfach Mama sein, so wie an jedem anderen Tag auch.

Eine ehrliche Faustregel

Schaut euch Beispielbilder an und achtet darauf, wo ihr hängen bleibt. Wenn es die Körbchen und die schlafenden Babys in Tüchern sind, sucht euch eine gute Newborn-Fotografin. Wenn es die Bilder mit zerwühlter Bettdecke, Geschwisterchaos und Stillmomenten sind, seid ihr bei einer Reportage richtig. Beides hat seine Berechtigung. Entscheidend ist, was ihr in zehn Jahren in den Händen halten wollt.

Warum ich mich auf Familien mit Kindern spezialisiert habe

Mit meinem zweiten Kind habe ich gemerkt, wie anders diese Zeit ist, wenn schon ein Kind im Haus lebt. Das Leben läuft einfach weiter, und das Neugeborene ist plötzlich mittendrin. Genau deshalb begleite ich vor allem Familien, die bereits Kinder haben. Für sie ist ein Shooting, bei dem sich niemand anpassen muss, oft die größte Erleichterung.

Was passiert mit Geschwisterkindern und Partnern beim Shooting?

Bei einer Wochenbettreportage sind Geschwister und Partner einfach dabei, so wie sie möchten. Große Kinder dürfen spielen, Quatsch machen oder sich zurückziehen, Partner müssen nicht posieren. Beim klassischen Newbornshooting sind sie meist nur für einige Familienbilder am Ende eingeplant.

Das Wochenbett mit dem zweiten Kind ist eine andere Welt

Beim ersten Kind dreht sich in den ersten Wochen fast alles um das Baby. Beim zweiten oder dritten läuft das Leben einfach weiter: Da wird gemalt, getobt, gelacht, gestritten, und mittendrin liegt plötzlich ein Neugeborenes. Genau diese Gleichzeitigkeit möchte ich festhalten, denn sie gibt es nur in dieser kurzen Phase.
Bei einer Reportage muss euer großes Kind nichts „richtig“ machen. Es darf spielen, wann es spielen möchte, neugierig das Baby beschnuppern oder auch erst einmal gar keine Lust auf mich haben. Wenn es mich anfangs fremd findet, ist das völlig in Ordnung. Ich nehme mir Zeit, bis das Eis gebrochen ist. Und auch das darf auf die Bilder: das stolze Gesicht des großen Bruders, die vorsichtige Hand auf dem Babybauch, aber auch der Moment, in dem die große Schwester lieber mit ihren Bausteinen spielt.

Partner: oft skeptisch, am Ende überrascht

Viele Partner lassen sich nicht gern fotografieren. Oft machdn sie vor allem der Frau zuliebe mit. Bei einem klassischen Shooting heißt das: abgestimmte Kleidung, Anleitung, Lächeln auf Kommando. Für viele Männer ist das genau der Teil, auf den sie am wenigsten Lust haben.
Bei einer Reportage fällt das weg. Ich fotografiere im lautlosen Modus und sage niemandem, wohin er schauen soll. Dein Partner wickelt, trägt das Baby durch die Wohnung, liest dem großen Kind vor oder kocht Tee. Gerade diese Momente, in denen er sich um die Familie kümmert, berühren später oft am meisten. Und weil er nichts darstellen muss, taut er meistens ganz von selbst auf.

Ich passe mich euch an, nicht umgekehrt

Bei einem Newbornshooting richtet sich der Ablauf nach den Sets und dem Schlaf des Babys. Bei einer Reportage richte ich mich nach eurem Familienleben. Wenn das große Kind Hunger hat, wird gegessen. Wenn es raus will, gehen wir mit. Wer sich in seinem Outfit doch nicht wohlfühlt, zieht sich einfach um.

Typische Sorgen von Eltern und was dahintersteckt

• „Unser Großer macht da bestimmt nicht mit.“
Muss er auch nicht. Er spielt einfach weiter, und ich fotografiere, was passiert.

• „Mein Mann hasst Fotos.“
Bei einer Reportage muss er nicht posieren. Die meisten Partner sind am Ende positiv überrascht.

• „Was, wenn es Streit oder Tränen gibt?“
Dann gehört das zu eurem Tag. Ihr entscheidet später selbst, welche Bilder ihr behalten wollt.

• „Wir haben keine passenden Familienoutfits.“
Braucht ihr nicht. Tragt, worin ihr euch wohlfühlt.

Was Familien sagen

„Selbst den größten Foto-Muffel konnte sie vor die Kamera locken und ist ganz liebevoll mit unserer kleinen Maus umgegangen und konnte so tolle Momentaufnahmen einfangen.“

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Neugeborenenfotos zuhause?

Für klassische Newbornfotos liegt das Zeitfenster in den ersten 5 bis 14 Lebenstagen. Für eine Wochenbettreportage gibt es keinen festen Stichtag: Sie ist im gesamten Wochenbett möglich und auch danach. Der richtige Zeitpunkt ist der, an dem ihr euch bereit fühlt.

Warum Newbornfotos so früh entstehen

Das enge Zeitfenster beim klassischen Newbornshooting hat einen fotografischen Grund. In den ersten zwei Lebenswochen schlafen Babys noch sehr tief und lassen sich in die typische, eingerollte Haltung legen. Danach werden sie wacher, strecken sich mehr, und die bekannten Schlafposen gelingen kaum noch. Wer diese Bilder möchte, muss den Termin also früh legen und fest einplanen.

Warum die Reportage keinen Stichtag braucht

Bei einer Wochenbettreportage geht es nicht um Posen, sondern um euer Leben in dieser Zeit. Deshalb ist es egal, ob euer Baby tief schläft, wach in die Welt schaut oder gerade trinkt. Jede Woche nach der Geburt erzählt etwas Eigenes.
Die allerersten Tage haben ihren ganz eigenen Charakter. Das Baby ist winzig, alles ist neu, und vieles fühlt sich noch roh und ungewohnt an. Manche Familien möchten genau das festhalten. Andere brauchen erst einmal Ruhe, um anzukommen, und das ist genauso richtig.
Auch Woche drei, vier oder fünf hat ihre Schönheit. Ihr habt euch ein wenig eingespielt, das Baby öffnet öfter die Augen, und es gibt schon erste kleine Rituale: das Stillen am Fenster, das Tragen im Tuch, die Gute-Nacht-Geschichte für das große Kind mit dem Baby im Arm. Und wer erst später Lust auf Fotos bekommt, kann auch nach dem Wochenbett noch eine Reportage machen.

So findet ihr den passenden Tag

Plant den Fototermin am besten an einem ruhigen Tag ohne andere Verpflichtungen. Kein Besuch, keine längere Untersuchung, kein Arzttermin. Je weniger an diesem Tag ansteht, desto entspannter wird die Reportage für alle.

Neugeborenenfotos im Zeitverlauf

Tag 1 bis 4
Alles ist ganz neu. Für eine Reportage möglich, wenn ihr euch danach fühlt. Für Newbornshootings meist noch zu früh.

Tag 5 bis 14
Das klassische Zeitfenster für Newbornshootings. Auch Reportagen sind jetzt möglich, ganz nach eurem Befinden.

Woche 3 bis 8
Ihr seid etwas angekommen, das Baby ist öfter wach. Gut geeignet für eine Wochenbettreportage, für gestellte Newbornposen meist zu spät.

Nach dem Wochenbett
Eine Reportage eures neuen Familienalltags ist weiterhin möglich.

So plane ich mit euch

Ich lege mit euch vor der Geburt keinen festen Tag fest, sondern merke mir nur euren Geburtstermin vor. Wenn euer Baby da ist, schauen wir gemeinsam, wann es passt. Am liebsten fotografiere ich unter der Woche vormittags, wenn alle „ausgeschlafen“ sind. Und wenn es dir am geplanten Tag nicht gut geht, verschieben wir einfach, ohne Kosten und ohne Diskussion.

Häufige Fragen

Muss ich für die Wochenbettreportage aufräumen?

Nein. Über Bildausschnitt und Perspektive sorge ich dafür, dass der Wäscheständer nicht immer im Fokus steht. 😉 Stillkissen, Spucktücher und das halbvolle Wasserglas gehören zu dieser Zeit auch einfach dazu.

Was ziehe ich beim Fotoshooting nach der Geburt an?

Das, worin du dich wohlfühlst. Helle, einfarbige und weiche Kleidung ohne große Logos wirkt auf Fotos besonders ruhig, stillfreundliche Oberteile sind praktisch. Das Beste: Wenn du dich doch nicht wohlfühlst, ziehst du dich einfach um.

Was passiert, wenn mein Baby weint oder trinken möchte?

Dann weint oder trinkt es. Stillmomente gehören zu den schönsten Bildern dieser Zeit. Wenn du dabei nicht fotografiert werden möchtest, sag es einfach.

Kann ich den Termin verschieben, wenn es mir nicht gut geht?

Ja, jederzeit und kostenlos. Schreib mir eine Nachricht, und wir finden einen neuen Tag.

Lohnt sich ein Newbornshooting im Krankenhaus?

Es kann ein bequemes Extra sein, wenn ihr sehr frühe Bilder eures Babys möchtet. Das Shooting ist kostenlos, die Bilder sind kostenpflichtig, und ihr müsst nichts kaufen. Einen Ersatz für Familienbilder bei euch zuhause ist es nicht.

Wie lange dauert eine Wochenbettreportage?

Offiziell ca. 90 bis 120 Minuten. Plant trotzdem drei Stunden ohne andere Termine ein, damit niemand auf die Uhr schauen muss.

Bekomme ich auch Fotos für Dankeskarten?

Ja. Neben den Alltagsbildern entstehen auch ruhige Porträts eures Babys und Detailaufnahmen. Sag mir vorher, ob du eine bestimmte Karte im Kopf hast, dann achte ich gezielt auf passende Bildausschnitte.

Fazit

Ein klassisches Newbornshooting und eine Wochenbettreportage erzählen zwei verschiedene Geschichten. Das Newbornshooting zeigt euer Baby in ruhigen, gestalteten Bildern. Die Reportage zeigt euch als Familie, in eurem Zuhause, in genau dieser einen Zeit. Beides hat seine Berechtigung. Wenn du beim Gedanken an Körbchen und Posen eher zögerst, dich aber in Bildern mit zerwühlter Bettdecke, Stillmomenten und Geschwistertrubel wiedererkennst, ist eine Wochenbettreportage wahrscheinlich die passende Alternative zum Newbornshooting in Köln. Schreib mir gerne oder schicke mir eine Sprachnachricht, dann erzähle ich dir ganz in Ruhe, wie ich arbeite.

Das Gesicht hinter dem Beitrag und der Kamera

Sylvia Heckmair


Diplom-Fotografin & Gründerin von Motherhood and Homestories


Hi, ich bin Sylvia, Familien- und Geburtsfotografin aus Köln. Über 100 Familien habe ich in den letzten Jahren schon bei sich zuhause begleitet, ohne Posen und ohne Stress. Auf meinem Blog zeige ich euch, was euch bei einer Reportage in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett erwartet, und warum ihr dafür wirklich nichts vorbereiten müsst.

Echt. Emotional. Zeitlos.

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